Neue Schwarze
Romantik

In dieser Ausstellung stimmt etwas nicht. Alles um uns herum versinkt im Chaos und fuür die Kunst erwachsen daraus Chancen blanker Undurchschaubarkeit. Ganz bewusst erwecken die Bilder, Objekte und Videos den Anschein dunkler Geheimnisse, indem sie Realität und Surrealität vermischen. Dadurch wird ein Klima der Verunsicherung, des Zweifels und des Ungefähren erzeugt. Möglicherweise mit den Ängsten und Fantasien ihres Publikums spielend, treiben die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken ein listiges Spiel der Wahrnehmung. Die 34 ausgewählten Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Österreich, Norwegen, Schweden, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Rumänien, den Niederlanden, den USA und Großbritannien sprechen verschiedenste dunkle Themen an: die Gewöhnlichkeit des Bösen, die kriminelle und zugleich distinguierte Art der Macht, die glatten Oberflächen der Begierden, die finster in den Untergrund gebetteten Geschäfte und amoralischen Netzwerke. Dabei zeigen sie wie die Handelnden mit dem Abgründigen verschmelzen. (...) Mit dem Konzept von »Neue Schwarze Romantik« wird der Versuch unternommen, zeitgenössische Strömungen zwischen progressivem Dark Wave und Finsterstrategie ins Blickfeld zu rücken.

KundeStadtgalerie Kiel
UmfangPlakat, Faltblatt, Einladung, Banner, Wandbeschriftung, Anzeige
MotivMoritz Stumm, »Khaver«, 2012
Poster

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Künstlerhaus Bethanien (Berlin) und seinem Geschäftsführer und Kurator Christoph Tannert.